Archive for Mai 2013

Stipendium Riga 2011

12/05/2013

Z_18.03.2011

Z_19.03.2011

Z_21.03.2011

Z_24.03.2011

Während dem einmonatigen Stipendium in Riga (März 2011) ensteht eine Serie von Zeichnungen auf Papier 64×92 cm, welches gefaltet später im Flugzeug transportierbar ist.

Aus dieser Serie stammen diese 4 Zeichnungen.

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Nomadisches Denken

12/05/2013

„Nomaden führen aus ökonomischen, kulturellen oder weltanschaulichen Gründen kein sesshaftes Leben. Sie bewohnen einen Raum bloß vorübergehend und eignen sich diesen nicht an. Die nomadische Lebensform wird heute in der globalisierten Gesellschaft mit ihren Wander- oder Gastarbeitern, Migrantenbewegungen, den flexiblen Lebens- und Arbeitskonzepten als selbstverständliche Anpassungsleistung angesehen. Zugleich werden die letzten nomadischen Hirtenvölker von ihren zyklischen Wanderwegen entlang den Weidegründen durch Kriege und Ausbeutung der Bodenschätze verdrängt.“

Einführungstext für das Seminar Nomadisches Denken | mobile Strategien in den Künsten von Prof. Dr. Nike Bätzner

09/05/2013

„Die Zeichnung ist in der Lage, eine spezifische Form von Intelligenz zu transportieren. Sie trägt ein Wissen einer anderen Art in sich, ähnlich dem Wissen in uns, über das wir selbst nur vermittels des Unbewussten etwas erfahren können. Genau hier setzt die physische Aktivität des Zeichnens an – nicht im Sinne einer écriture automatique, sondern eher in der Art, dass der Prozess des Zeichnens ein unvorhersehbares Wissen hervorbringt, das nicht zufällig ist, aber doch auf eine gewisse Weise unberechenbar – es entsteht erst innerhalb des Prozesses. Auf diese Art ist das Zeichnen – in seiner spezifischen Geschwindigkeit und mit den Möglichkeiten der Veränderung – eher dem Prozess des Denkens verwandt als das Malen.“

William Kentridge

09/05/2013

„Hier versuche ich mir selbst das Leben und seine Ereignisse anzueignen, sie in Besitz zu nehmen; ununterbrochen inspiziere, sammle, ordne, sortiere, reduziere ich alles und jedes und verteile es auf zahlreiche Albumsammlungen.“

Annette Messager

09/05/2013

„Ich glaube nicht, dass wir in einem umfassenden Sinne wissen, wie die Welt aussieht, denn während man etwas betrachtet oder eine Erfahrung macht, wird einem klar, dass man schließlich alles durch das eigene Bewusstsein erlebt.“

David Hockney