„Die Zeichnung ist in der Lage, eine spezifische Form von Intelligenz zu transportieren. Sie trägt ein Wissen einer anderen Art in sich, ähnlich dem Wissen in uns, über das wir selbst nur vermittels des Unbewussten etwas erfahren können. Genau hier setzt die physische Aktivität des Zeichnens an – nicht im Sinne einer écriture automatique, sondern eher in der Art, dass der Prozess des Zeichnens ein unvorhersehbares Wissen hervorbringt, das nicht zufällig ist, aber doch auf eine gewisse Weise unberechenbar – es entsteht erst innerhalb des Prozesses. Auf diese Art ist das Zeichnen – in seiner spezifischen Geschwindigkeit und mit den Möglichkeiten der Veränderung – eher dem Prozess des Denkens verwandt als das Malen.“

William Kentridge

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